Die „schweigende Mehrheit“ beherrscht am 12.09.2018 die Bruderschaft

Keine Sorge – hier werden keine Interna der Bruderschaft aufgedeckt. BrĂŒder und interessierte GĂ€ste der Loge „Zur Bruderkette im Wuppertal e.V.“ trafen sich in kleiner Runde im Logenhaus an der Friedrich-Engels-Allee, um ĂŒber das latent stĂ€ndig vorhandene und aktuell gerne wieder von Politikern instrumentalisierte PhĂ€nomen der sogenannten „schweigenden Mehrheit“ zu diskutieren.

Nach zwei kurzen, durch unseren Logenmeister beigesteuerten FilmbeitrĂ€gen entspannt sich unter den Anwesenden eine rege Diskussion, in der bei allen Unterschieden in der jeweils persönlichen Meinung stets die hohe und faire, freimaurerische Diskussionskultur im Vordergrund stand. So konnten Meinungen frei ausgetauscht werden, ohne fĂŒrchten zu mĂŒssen sogleich der einen oder anderen politischen Richtung zugeordnet zu werden.

Als Ergebnis nahmen BrĂŒder und GĂ€ste das Erlebnis mit, sich ĂŒber ein aktuelles – auch das Innenleben der Logen betreffendes – Thema austauschen und die eigene Meinung gegen die vorgebrachten anderen Auffassungen reflektieren zu können.

Nach ca. 2 Stunden verabschiedeten sich die Teilnehmer nach einem gelungenen Abend mit neuen Erkenntnissen nach Hause.

 

Verfasser: HS

„Auf der Suche nach dem Licht – Andalusische Impressionen“

BrĂŒder, Schwestern und GĂ€ste trafen sich am 14. MĂ€rz 2018 im Logenhaus der Loge „Zur Bruderkette im Wuppertal“ an der Friedrich-Engels-Allee 165 in Wuppertal, um sich durch einen unterhaltsamen und sehr informativen Vortrag aus dem regnerischen Bergischen Land in den SĂŒden Spaniens entfĂŒhren zu lassen.

Der Vortrag entfĂŒhrte die Zuhörer nach Andalusien, die sĂŒdlichste selbstĂ€ndige Region Spaniens und machte nach einem Ausflug in die Geschichte, der Wissenswertes ĂŒber die Rolle der Mauren fĂŒr die spanische Kultur, Architektur und gesellschaftliche Toleranz vermittelte, in jeder Hinsicht Appetit darauf sich die prĂ€chtigen Bauwerke, lebensfrohen StĂ€dte, endlosen StrĂ€nde, Millionen von OlivenbĂ€umen persönlich bei einem nĂ€chsten Urlaub anzuschauen.

 

 

 

 

Der Wunsch nach einem Trip in die Sonne wurde noch verstĂ€rkt durch die Hinweise auf weitere kulinarische und sinnliche GenĂŒsse. Tapas, Sherry, Vino Tinto und dazu eine Flamenco-Show – braucht man mehr zum Wohlbefinden?

 

 

 

BrĂŒder, Schwestern und GĂ€ste kamen durch den Vortrag jedenfalls richtig in Urlaubsstimmung und so manche Anekdote eigenen Erlebens machte bei dem anschließenden gemĂŒtlichen Beisammensein noch die Runde.

Verfasser: HS

„Reformation verpasst?“ – Freimaurer hörten am 17. Januar 2018 einen Vortrag ĂŒber die „ungeplante Erneuerung des christlichen Glaubens“ im Wuppertaler Logenhaus

Im vergangenen Jahr feierte die evangelische Kirche in Deutschland den 500.
Jahrestag des Beginnes der Reformation – dieses bedeutende Ereignis fand
jedoch keine BerĂŒcksichtigung in den ArbeitsplĂ€nen unserer Loge „Zur
Bruderkette im Wuppertal“. War der Zug also bereits abgefahren, als sich BrĂŒder, Schwestern und GĂ€ste am 17. Januar 2018 im Wuppertaler Logenhaus trafen, um einem Vortrag von Prof. Dr. Hellmut Zschoch (Kirchliche Hochschule Wuppertal/Bethel) zum Thema „Reformation – ungeplante Erneuerung des christlichen Glaubens“ beizuwohnen?
Gleich zu Beginn beruhigte Prof. Zschoch das Auditorium mit der Feststellung, die Reformation habe zwar vor 500 Jahren begonnen, sei jedoch noch nicht
abgeschlossen – insoweit sei es auch nicht zu spĂ€t, sich jetzt mit dem Thema
Reformation zu beschÀftigen.
Der Referent fĂŒhrte die aufmerksame Zuhörerschaft kenntnisreich und kurzweilig durch 500 Jahre Reformationsgeschichte, indem er die ungeheure Vielfalt des Stoffes auf fĂŒr seinen Vortrag bedeutsame vier „Mosaiksteine“ (Der Anfang / Stichworte der Erneuerung / WeiterfĂŒhrungen / VerĂ€nderungen) reduzierte und sein Publikum jederzeit auf die Reise durch die Reformation mitzunehmen wusste.
BrĂŒder, Schwestern und GĂ€ste der Loge „Zur Bruderkette im Wuppertal“ waren vom Vortragsinhalt und von der Art und Weise der Darbietung des nicht einfachen Stoffes tief beeindruckt und dankten es dem Referenten durch eine lebhafte Diskussion, die das Interesse der Zuhörerinnen und Zuhörer widerspiegelte.
Verfasser: HS