Freimaurerei im Sommerloch?

Freimaurer Wuppertal Sommertreffen

Das Heilmittel: Bruderabende im Logenhaus

Nach dem „Johannisfest“, das in allen Logen um den 20. Juni herum gefeiert wird, beginnt fĂŒr die BrĂŒder der „Johannisloge Zur Bruderkette im Wuppertal“ die Sommerpause, in der keine regulĂ€ren ZusammenkĂŒnfte im Logenhaus, Friedrich-Engels-Allee 165, bis etwa zum September stattfinden.

StĂŒrzt die „Johannisloge Zur Bruderkette im Wuppertal“ damit in das gefĂŒrchtete Sommerloch, in dem außer Belanglosigkeiten oder sogenannten „Enten“ nichts passiert. GlĂŒcklicherweise nicht, denn schon seit langem setzt unsere Loge als Heilmittel gegen die Symptome des Sommerlochs unsere bewĂ€hrten Sommerabende auf der Terrasse des Logenhauses ein, an denen sich ohne festes Programm BrĂŒder und (eingeladene) GĂ€ste vierzehntĂ€glich zum Smalltalk treffen. Das letzte Treffen fand am 24. Juli statt und war gut besucht.

Ohne festes Programm bedeutet: Teilnahme ist das Programm. Alles Weitere findet sich, je nach Stimmung und Zusammensetzung der tatsĂ€chlich Anwesenden. An diesen Abenden steht der gegenseitige Gedankenaustausch zwischen Gleichgesinnten im Vordergrund. Kennenlernen und akzeptieren der Meinungsvielfalt zu unterschiedlichsten Themen bieten eine hervorragende Möglichkeit, BrĂŒder in lockerer AtmosphĂ€re mal auf eine ganz andere Weise kennen und schĂ€tzen zu lernen. FĂŒr eingeladene GĂ€ste bieten diese Sommertreffen eine ausgezeichnete Gelegenheit, die Angehörigen der Loge informell zu erleben. Sollte jedoch ein tiefgrĂŒndigeres Thema mit zum Beispiel freimaurerischem Inhalt diskutiert werden, so rundete dies das Beisammensein in besonderem Maße ab.

Die Teilnahme an den Sommertreffen unserer Loge ist fĂŒr alle Anwesenden regelmĂ€ĂŸig ein Gewinn – in diesem Sinne sollte der nĂ€chste Termin, 07.08.19, im Kalender vorgemerkt werden. Es gilt: „Der Mittwochabend gehört (auch in der Sommerpause) der Loge.“

Beitrag:

HS

Langer Tisch „90 Jahre Wuppertal“ WIR WAREN DABEI !

„I16 – 25567e“ - Ein weiteres freimaurerisches Geheimnis?

Die Bruderkette ist beim „Langen Tisch“ in Wuppertal am 29. Juni 2019 dabei!

Nein, werter Leser, es handelt sich (leider?) nicht um das oder ein weiteres freimaurerisches Geheimnis. Insoweit muss ich Sie enttĂ€uschen. Vielmehr handelt es sich bei dem mysteriösen KĂŒrzel um den Standplatz fĂŒr den Tisch unserer Loge Zur Bruderkette im Wuppertal auf der Festmeile Friedrich-Engels-Allee zwischen Haspel und Loh. Idealerweise konnten wir unseren Tisch unmittelbar vor unserem Logenhaus unter Schatten spendenden BĂ€umen platzieren. Doch zurĂŒck zum Anfang.

Im Januar diesen Jahres wurde die Teilnahme unserer Loge am „Langen Tisch“ in Wuppertal beschlossen, im weiteren die AnmeldungsformalitĂ€ten durchgefĂŒhrt, an einer Ortsbegehung mit dem Unterbarmer BĂŒrgerverein und dem verantwortlichen Stadtmarketing Wuppertal teilgenommen sowie in einer am 27. Juni einberufenen Sitzung der aktiv teilnehmenden BrĂŒder die genaue Ausgestaltung unseres Tisches festgelegt.

Dann war es so weit. Am 29. Juni bauten unter FĂŒhrung unseres Logenmeisters 4 BrĂŒder den Tisch unserer Loge auf. Die Gestaltung orientierte sich an dem Aufbau bei der Tafelloge, ergĂ€nzt um BroschĂŒren, Visitenkarten, Kontaktadressen. Zusammen mit den Sesseln aus dem Clubraum sah unser Tisch – knapp 5 Meter lang – richtig festlich aus. Ab ca. 16 Uhr (offizieller Beginn des Langen Tisches) stießen noch zwei weitere BrĂŒder zur UnterstĂŒtzung und GesprĂ€chsfĂŒhrung mit potenziell interessierten Besuchern dazu. Bis etwa 18 Uhr hielten sich der großen Hitze geschuldet die flanierfreudigen BĂŒrger zurĂŒck. Gleichwohl wurden auch in dieser Zeit schon an unserem Tisch Fragen zur Freimaurerei gestellt, BroschĂŒren mitgenommen und KontaktdatenkĂ€rtchen eingesteckt. Ab 18 Uhr wurde es auf der Friedrich-Engels-Allee richtig voll. Auf der Seite zum Haspel hin erklangen DudelsackklĂ€nge der Bergischen Bagpipers, von der Auer Schule her ertönten harte BĂ€sse von Atti, unterschiedliche SpeisengerĂŒche wĂŒrzten die Luft – kurzum eine quirlige, fröhliche AtmosphĂ€re. Unser Logenhaus wurde mit Clubraum, großem Saal und Meisterzimmer von sehr vielen Besuchern aufgesucht.

Die im Innenbereich eingesetzten BrĂŒder konnten viele informative und interessante GesprĂ€che fĂŒhren und so im besten Sinne Öffentlichkeitsarbeit fĂŒr die Freimaurerei im Allgemeinen und unsere Loge im Besonderen betreiben. Draußen an unserem Tisch hielt sich die Nachfrage im Rahmen – gleichwohl wurde auch hier durch BrĂŒder durchgehend PrĂ€senz gezeigt. Gegen 23:30 Uhr wurden interessierte Besucher spĂŒrbar weniger, die StimmbĂ€nder der Auskunft gebenden BrĂŒder waren angegriffen – Zeit zum Abbau. Die bis zum Schluss da gebliebenen BrĂŒder ließen einen atmosphĂ€risch tollen, jedoch auch sehr fordernden Tag auf unserer schönen Terrasse gemĂŒtlich ausklingen.

Fazit: Die Teilnahme unserer Loge am „Langen Tisch“ belegte einerseits die Verbundenheit mit der Stadt Wuppertal anlĂ€sslich ihres 90. Geburtstages und bot andererseits den geeigneten Rahmen durch sachliche Information und intensive GesprĂ€che Öffentlichkeitsarbeit fĂŒr die Freimaurerei und unsere Loge zu betreiben. Alle Beteiligten waren sich darin einig, dass der ĂŒberschaubare Aufwand in jeder Hinsicht gerechtfertigt war. Der nĂ€chste Lange Tisch findet 2024 statt – wir sollten wieder dabei sein!


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HS

JPS

 

Tea Time mit Else im Logenhaus

– Freimaurer und Unterbarmer BĂŒrgerverein bitten zur Lesung im Logenhaus –

Die in diesem Jahr begonnene Zusammenarbeit zwischen unserer Loge „Zur Bruderkette im Wuppertal (BRK)“ und dem Unterbarmer BĂŒrgerverein (UBV) wurde am 20. Juni 2019, dem Fronleichnamstag, erfolgreich fortgesetzt.

Ganz Wuppertal setzt sich in diesem Jahr anlĂ€sslich ihres 150. Geburtstages mit Else Lasker-SchĂŒler in vielfĂ€ltigen kulturellen Veranstaltungen auseinander. Sie wurde am 11. Februar 1869 in Elberfeld geboren. Den UBV hinderte dies jedoch nicht, an das Wirken dieser bedeutenden Frau im Rahmen einer Lesung im Logenhaus an der Friedrich-Engels-Allee 165, also Unterbarmen, zu erinnern.

Hierzu bat der UBV auf die Terrasse des Logenhauses und hatte als Vortragende Frau Ingrid Stracke, in Wuppertal bekannt als die „Straßenelse“, verpflichtet. Frau Stracke beschĂ€ftigt sich seit Jahrzehnten mit Else Lasker-SchĂŒler und es war ihr und ist ihr ein BedĂŒrfnis, die Leute von und auf der Straße ĂŒber das VermĂ€chtnis von Else Lasker-SchĂŒler zu informieren.

Gegen 16 Uhr hatten sich auf der Terrasse etwa 15 kulturbeflissene Besucherinnen und Besucher versammelt und lauschten dem Vortrag von Frau Stracke, der Zuhörerinnen und Zuhörer durch eine nie langweilig werdende Mischung aus Prosalesung, Vortrag von Gedichten sowie persönlichen Anekdoten fesselte. Die gemĂŒtliche AtmosphĂ€re wurde durch einen niedergehenden Regenschauer und dessen Prasseln auf das Verandadach sowie durch die Versorgung mit durch eifrige BrĂŒder zubereiteten Tee – serviert in unseren JubilĂ€umstassen – angenehm abgerundet. Am Rande kam auch die Freimaurerei nicht zu kurz, wurde doch unserem Logenmeister die Gelegenheit gegeben, die Ziele der Freimaurerei kurz zu umreißen und auch etwas zur Geschichte des Logenhauses zu erzĂ€hlen. Am Ende der Lesung wurde die Gelegenheit zu GesprĂ€chen von Teilnehmerinnen und Teilnehmern eifrig genutzt.

Insgesamt zeigte sich bei dieser hoch interessanten Veranstaltung einmal mehr, dass eine Zusammenarbeit zwischen UBV und unserer Loge „Zur Bruderkette im Wuppertal“ fĂŒr beide Seiten einen Gewinn darstellt. Der UBV kann unsere reprĂ€sentativen RĂ€umlichkeiten fĂŒr die eine oder andere Veranstaltung nutzen – die Loge kann die Veranstaltung zur Öffentlichkeitsarbeit nutzen und die Integration in das Quartier Unterbarmen vertiefen.

Besinnliches und Unterhaltsames zum Jahresausklang

Ist es möglich, dem allseits bekannten Trubel und dem Termindruck der jedes Jahr so ĂŒberraschend hereinbrechenden Vorweihnachtszeit zu entkommen?

BrĂŒder und GĂ€ste der Johannisloge Zur Bruderkette im Wuppertal e.V. waren der Meinung, dies mĂŒsse möglich sein und versammelten sich zum Jahresausklang im Clubraum des Logenhauses in der Friedrich-Engels-Allee 165, um einen besinnlichen und unterhaltsamen Abend miteinander zu verbringen.

Die Tafel im Clubraum war festlich gedeckt und fĂŒr kundige Blicke mit freimaurerischen Symbolen dezent verziert. Unser Vorsitzender Logenmeister hatte eingeladen, den Clubraum festlich eingerichtet und dann auch noch Speis und Trank vorbereitet. Alle Voraussetzungen waren also gegeben, um dem vermeintlichen und/oder tatsĂ€chlichen Alltagsstress fĂŒr ein paar Stunden zu entfliehen.

Vielleicht erscheint es in heutiger Zeit uncool, doch wir ersetzten an diesem Abend „Digitalisierung 4.0, etc.,“ durch geselliges Miteinander, KurzvortrĂ€ge unterschiedlicher Art rund um das Thema „Weihnachten“, gemeinsames Singen von Weihnachtsliedern sowie natĂŒrlich dem Vorlesen der Weihnachtsgeschichte nach dem Lukas-Evangelium. Neben der StĂ€rkung von Leib und Seele war vielleicht das Schönste an diesem Abend, dass alle Anwesenden sich gegenseitig etwas sehr Kostbares schenkten, nĂ€mlich die Zeit fĂŒreinander und miteinander da zu sein.

Rundherum zufrieden und gestĂ€rkt von dem Zusammensein in brĂŒderlicher Gemeinschaft verabschiedeten sich GĂ€ste und BrĂŒder mit dem festen Vorsatz, sich auch im kommenden Jahr Schlupflöcher im Alltagseinerlei zu schaffen und auf traditionelle Art das Miteinander zu pflegen.

Verfasser: H.S.

Französischer Abend im Logenhaus Wuppertal

Film „Mon Oncle“
Film „Mon Oncle“

Am 31. Oktober 2018 trafen sich BrĂŒder, Schwestern und GĂ€ste, um in geselliger Runde im großen Saal den Film „Mon Oncle“ von und mit Jacques Tati anzusehen.

Der im Jahre 1958 gedrehte Film zeigte in bemerkenswerter Weise auf sehr eindrĂŒckliche, humorvolle Art das SpannungsverhĂ€ltnis der Gesellschaft Frankreichs in der Zeit des Wiederaufbaus nach dem 2. Weltkrieg. Auf der einen Seite die hypermoderne Welt der Familie Arpel, die in einem futuristisch gestylten und mit aller modernen Technik ausgestattetem Haus, in ihrer und ihrer gleichgesinnten Nachbarn abgeschotteten Welt lebt, auf der anderen Seite der liebenswert chaotische Onkel Hulot, der in einem ursprĂŒnglichen, typisch Pariser Quartier wohnt und nur auf sehr abenteuerliche Weise sein Mansardenzimmer erreichen kann. KĂŒhler Snobismus und anstrengende, warmherzige Nachbarschaft bilden immer wieder reizvolle Kontraste.

 

Mon Oncle (1958) – trailer

Genussvoll begleitet wurde der Blick in die Welt Tatis durch von BrĂŒdern und Schwestern gespendete GetrĂ€nke und dem Motto entsprechend vielfĂ€ltigen Leckereien aus unserem Nachbarland Frankreich.

Im Ergebnis hielten die Teilnehmenden fest: der Film fiel etwas aus dem normalen Rahmen, es war jedoch gut, ihn gemeinsam angesehen zu haben. Der Austausch ĂŒber die jeweiligen EindrĂŒcke sowie die AtmosphĂ€re des „savoir- vivre“ rundeten einen schönen Abend im Logenhaus ab.

Verfasser: HS

 

đŸŽ© Schluss mit lustig → Zur ersten Arbeit nach der Sommerpause in den Steinbruch!

Das Ende der Logenferien mit einem besonderen Erlebnis einleiten – das war die Idee, die die BrĂŒder Jonas G. und Helmut S. dazu motivierte, am 01. September 2018 an der Steinbrucharbeit der AFuAM-Loge „Zur Heilbringenden Quelle“ in Bad Oeynhausen teilzunehmen.

Jeweils 2 Stunden Fahrt, da waren die Erwartungen natĂŒrlich hoch – und sie wurden ĂŒbertroffen!

Vom Parkplatz ging es am Logenwappen vorbei ca. 15 Minuten stetig bergan, um dann erholsam in den eigentlichen Steinbruch hinab zu steigen. Die BrĂŒder der Loge „Zur Heilbringenden Quelle“ hatten sich als nette Geste und zur Einstimmung auf die folgende Arbeit einfallen lassen, etwa alle 100 Meter Abreißzettel anzubringen, auf denen ausgewĂ€hlte, tiefgrĂŒndige SprĂŒche zum Nachdenken anregten. So verging die Zeit ganz angenehm und alle Wanderer waren dann ĂŒberrascht, endlich von einem Plateau aus, den Blick auf den Veranstaltungsort erhaschen zu können.

Das Bild zeigt im Hintergrund ein Plateau, auf dem die eigentliche Tempelarbeit durchgefĂŒhrt wurde. Um dorthin zu gelangen, mussten die BrĂŒder die im Vordergrund rechts zu sehende Versorgungsstation (das Basislager) passieren. Hier sammelten sich die Teilnehmer – etwa 90 BrĂŒder aus mehr als 20 Logen – um dann durch den Zeremonienmeister in geordnetem Zug unter Voranschreiten eines Dudelsackspielers in schottischer Kleidung zum Ort der Tempelarbeit gefĂŒhrt zu werden.

Die Arbeit wurde nach dem, dem besonderen Ort der ArbeitsstĂ€tte geringfĂŒgig angepassten AFuAM-Ritual durchgefĂŒhrt. Besonders interessant war der Aufbau des Arbeitsteppichs. Hier wurden die einzelnen Elemente mit sehr anschaulichen ErklĂ€rungen nacheinander an den jeweils richtigen Stellen positioniert. Besonders beeindruckend war die AtmosphĂ€re. In den Sprechpausen war es absolut ruhig, von vereinzeltem Vogelgezwitscher einmal abgesehen. Wenn man hier nicht zur inneren Ruhe kommen kann – wo denn dann?

Nach einem Gruppenfoto und einem Vortrag ĂŒber die Orte, an denen die Legion des Varus von den Germanen vernichtend geschlagen wurde, zogen die BrĂŒder unter FĂŒhrung des Bagpipers zum Basislager, um sich mit einer rustikalen Vesper und guten GetrĂ€nken zu stĂ€rken und in brĂŒderlichen GesprĂ€chen auszutauschen.

Von der GLLFOvD waren aus NRW die Logen aus Wuppertal, Solingen, Köln und Schwelm vertreten. Insgesamt kamen die BrĂŒder aus dem gesamten Bundesgebiet, im Norden von Bremen bis zum SĂŒden aus Bayreuth.

Zusammenfassend können wir feststellen: die Teilnahme an der 12. Steinbrucharbeit der Loge „Zur Heilbringenden Quelle“ war ein Erlebnis. Arbeiten an diesem besonderen Ort und der Austausch mit so zahlreichen BrĂŒdern unterschiedlicher Lehrarten waen eine gute Gelegenheit zur Selbstbestimmung und zur Einstimmung auf die Wiederaufnahme der Arbeiten in der eigenen Loge ab dem 05.09.2018.

Verfasser: HS

Fotos: JG

Freimaurer sind wetterfest – Sommergrillen bei „bestem“ Wuppertaler Wetter

BrĂŒder, Schwestern und GĂ€ste der Johannisloge Zur Bruderkette im Wuppertal trafen sich am Samstag, dem 25. September 2018, zur gemĂŒtlicher Runde zum Sommergrillen im Logenhaus in der Friedrich-Engels-Allee 165. Nachdem der erste Termin fĂŒr geplante Sommergrillen geplatzt war, sollte es nun im zweiten Anlauf klappen. Und dies tat es tatsĂ€chlich.

ZunĂ€chst machte der Blick auf die Wetterlage die Entscheidung zwischen DurchfĂŒhrung der Veranstaltung draußen oder drinnen recht einfach. Es goss in Strömen und es war auch wirklich nicht mehr sommerlich warm – also essen drinnen, grillen draußen. Ab 15 Uhr trafen die ersten Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein, die Kaffeetafel wurde eingedeckt und Alle erfreuten sich an den mitgebrachten Köstlichkeiten, wofĂŒr den Spendern an dieser Stelle nochmals ausdrĂŒcklich Dank ausgesprochen wird. Das schlechte Wetter, das die Kaffeetafel begleitete, hatte jedoch auch einen Vorteil – von einer einsamen, einzelnen Wespe abgesehen, konnte die Gesellschaft Kaffee und Kuchen in Ruhe genießen.

Gegen 16:30 Uhr begann der Hauptteil des Treffens. Der Grillmeister erschien und bereitete alles fĂŒr das Grillen vor. Trotz des vorherigen Kaffeetrinkens erfreute sich die gesellige Runde am leckeren und gut zubereiteten Grillgut und insbesondere auch an den wiederum von fleißigen Schwestern und BrĂŒdern hergestellten und mitgebrachten köstlichen Salaten, Cremes und Saucen. Dazu gab es angeregte Unterhaltungen, aus denen wieder einmal interessante Erkenntnisse ĂŒber Hobbies, Probleme, Interessen der BrĂŒder, Schwestern und GĂ€ste gewonnen werden konnten.

Etwa um 21:00 Uhr löste sich die Gesellschaft so langsam auf und war sich einig darĂŒber, dass es sich trotz des Wetters und der relativ kurzfristigen Einladung gelohnt hatte, sich auf den Weg ins Logenhaus zum Sommergrillen gemacht zu haben.

Verfasser: HS

Mystagogische KirchenfĂŒhrung – St. Laurentius Wuppertal

Der Einladung zu der mystagogischen KirchenfĂŒhrung am 11. April 2018 folgten BrĂŒder, Schwestern sowie GĂ€ste und deren Angehörige mit großer Spannung. Was wĂŒrde uns erwarten? So richtig klar war es wohl keinem der Gruppe.

Das Konzept der mystagogischen KirchenfĂŒhrung ist in dieser Form ein einzigartiges Projekt und stammt von Dr. Werner Kleine, dem Leiter der katholischen City-Kirche in Wuppertal.

Eine mystagogische KirchenfĂŒhrung erschließt den katholischen Kirchenraum als Ort der Liturgie in seiner kultischen Dimension. Im Mittelpunkt steht die liturgische Funktion der Kirche. Der mystagogische Ansatz verfolgt mehr als das bloß intellektuelle Kennenlernen von Fakten; es geht auch um das Erleben und Erfahren der einzelnen Elemente. Daher gehört zu einer mystagogischen KirchenfĂŒhrung immer auch das Vollziehen einzelner Riten, wie Weihwasser-, Weihrauch- und Licht- ritus, aber auch das Schmecken von Manna.

Soweit informiert und vorbereitet nahm unser Bruder Peter S. die mehr als neugierige Besuchergruppe aus der profanen Welt mit in seine Laurentius-Kirche und ermöglichte ihr, das „Innenleben“ des Gotteshauses mit anderen Augen wahrzunehmen, zu fĂŒhlen, zu riechen und zu schmecken. Die sehr persönlich gestaltete FĂŒhrung hinterließ bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern prĂ€gende EindrĂŒcke.

Voll gepackt mit Emotionen des Erlebten bot die anschließende gesellige Runde in einer nahe gelegenen gastlichen StĂ€tte den BrĂŒdern und ihren GĂ€sten die Gelegenheit, das Gesehene noch einmal zu reflektieren und offene Fragen mit unserem sachkundigen FĂŒhrer zu klĂ€ren. Nach guten GesprĂ€chen klang ein außergewöhnlich lohnenswerter Abend aus und die Gesellschaft verabschiedete sich wieder in die profane Welt.

 

Verfasser: HS

 

„Bruderkette – einmal auf bergische Art“

Am 07. MĂ€rz 2018 zeigten die Bergischen Freimaurer beeindruckend den Zusammenhalt der freimaurerischen Bruderkette. Über 40 BrĂŒder Freimaurer aus den Bergischen Logen der StĂ€dte Remscheid – Solingen – Wuppertal sowie jeweils ein Gast aus Köln und Schwelm waren zu Gast bei der Johannisloge „Zur Bruderkette im Wuppertal“. Die „Bergischen Maurer“ trafen sich bereits in alter Tradition zum 11. Mal.

Nach einer wĂŒrdevollen Tempelarbeit mit gut besetzten Kolonnen nutzten die Teilnehmer noch die Zeit zum brĂŒderlichen Gedankenaustausch und waren sich einig darĂŒber, im kommenden Jahr erneut die freimaurerische Bruderkette der Bergischen Logen zu bilden.

Verfasser: HS

 

Logen

 

Zur Bruderkette im Wuppertal

 

Hermann zum Lande der Berge

 

Friede und Fortschritt

 

Zum WestfÀlischen Löwen

 

zu den Romeriken Bergen

 

Freimut und Wahrheit zu Cöln

 

Zur Stadt Auf Dem Berge

Sie interessieren sich fĂŒr die Freimaurerei?

 

 

„Wuppdika!“ – Loge einmal anders

Freimauer Wuppertal Karneval

Am 11. Februar trafen sich BrĂŒder unserer Loge „Zur Bruderkette im Wuppertal“ mit ihren Damen und fĂŒnf prĂ€chtig kostĂŒmierten Kindern (2x Martha, Mathilda, Matea und Sarah) im Logenhaus an der Friedrich-Engels-Allee 165 zum zweiten Mal zum Rosensonntagsbrunch.

Um 11:11 Uhr begrĂŒĂŸte Br. Helmut Schwarz die muntere Narrenschar im karnevalistisch umgestalteten Clubraum, um kurze Zeit spĂ€ter das Bergische Buffet frei zu geben. Mit herzhaften regionalen Speisen und guten GetrĂ€nken versorgt, erwartete die fröhliche Runde den „Zoch“, der ab 14 Uhr am Logenhaus vorbeizog. Nichts hielt nun mehr unsere kleinen NĂ€rrinnen davon ab, trotz Regen und Graupelschauern als Harry Potter, Biene oder Prinzessin vor dem Haus am Straßenrand auf Kammellen- und SĂŒĂŸigkeitenfang zu gehen. Eltern und Großeltern hatten keine Chance – sie mussten mit raus, wĂ€hrend der Rest der Gesellschaft von den LogenplĂ€tzen an den Fenstern von Meisterzimmer und Clubraum das bunte Treiben verfolgte und anfeuerte.

Als Ergebnis einiger schöner Stunden bleibt festzuhalten:  erstens ist der Wuppertaler Rosensonntagszug nicht durch spektakulĂ€re Prunkwagen, sondern jedoch umso mehr durch das bewundernswerte Engagement und die fantasievollen KostĂŒmierungen der Teilnehmer gekennzeichnet, dass durch unser Dabeisein Anerkennung fand. Zweitens konnten BrĂŒder, Schwestern und Kinder die RĂ€umlichkeiten unseres Logenhauses in einmal völlig von der Freimaurerei losgelöster AtmosphĂ€re genießen und bei bester Stimmung untereinander Kontakte pflegen.

Verfasser: HS